Was sagen eigentlich Experten zum Thema Onlinemarketing?

30 Okt

In dem Leitfaden „Gastronomie Onlinemarketing“  der DEHOGA und Livebookings GmbH & Co. KG nehmen Experten Stellung zu unserem Thema. In einer Aussage sind sich alle einig:

Neue Medien – Neue Chancen mit dem Internet in eine erfolgreiche Zukunft!

Zwei dieser Expertenmeinungen möchte ich euch hier zur Diskussion vorstellen:

  1. Stefan Brehm, Geschäftsführer von Livebookings sagt:“ Gutes Marketing gehört zu einem Restaurant wie gutes Essen und guter Service – jeder Gastronom weiß das. In den kommenden Jahren wird sich das Reservierungsverhalten der Gäste genauso wie Hotel- und Reisebuchungen weiter zu Gunsten des Internets verändern. Und so läuft auch in der Gastronomie das Onlinemarketing dem traditionellem Marketing den Rang ab. Hier heißt es für Restaurantbetreiber, den Anschluss nicht zu verpassen. Da die Gäste vermehrt online nach Angeboten suchen und deren Verfügbarkeit in Restaurants prüfen, führt für Gastronomen kein Weg am Internet vorbei.“
  2. Stefan Niemeyer, Geschäftsführer des Spalteholz Hotel-Kompetenz GmbH & Co. KG sagt: „Der Gast von heute erwartet mehr als nur einen professionellen Internet- auftritt, der ausführliche Informationen über das Lokal, das Ambiente und die Leistungen darstellt. Zusätzlich Leistungen wie Online-Tischreservierungen, Anfahrtsbeschreibungen oder Mittags- karten sind heute kein Alleinstellungs- merkmal mehr, sondern ein Basis-Angebot. Es ist vielmehr das authentische Story-telling und die Personifizierung der Kernkompetenzen des Restaurants, welche einen nachhaltigen Gästekontakt erzeugen. Der Aufbau von Präsenzen außerhalb der eigenen Website auf Social-Media-Portalen führt zu einem völlig neuen Dialog und erzeugt Relevanz und Resonanz für die Gastronomie. Die Gastronomie hat den großen Vorteil gegenüber industriellen Branchen, dass der Kunde direkt am Ort des Geschehens vorhanden ist. Es gibt eine große Bandbreite an Möglichkeiten, den Gast ‚real‘ für das Unternehmen zu begeistern, so dass er die Gastronomie anschließend ‚virtuell‘ weiterempfiehlt und zum Multiplikator für das Unternehmen wird. Dies in Verbindung mit einer dynamischen suchmaschinenoptimierten Webpräsenz vereint den Dialog mit dem Kaufanreiz.“
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5 Antworten to “Was sagen eigentlich Experten zum Thema Onlinemarketing?”

  1. sarahcanarias 31. Oktober 2011 um 12:19 #

    Stellungnahme zur Exdpertenmeinung 1
    Wir geben Herrn Brehm recht, da heutzutage die Menschen vermehrt das Internet nutzen. Deshalb finden wir auch, dass die Gastronomie nicht mehr drum rum kommt sich im Internet zu präsentieren.

    • niko2663 31. Oktober 2011 um 12:53 #

      Wir geben Herrn Brehm ebenfalls recht, aber es ist immer noch die Frage, auf welche Art und Weise der Gastronom sich im Internet präsentieren sollte. Wir denken es hängt von dem Niveau, dem Kostenaufwand und der Auslastung ab.

  2. niko2663 31. Oktober 2011 um 12:41 #

    Stefan Niemeyer meint, dass Gastronomen ein bestimmtes Basis-Angebot an Informationen im Internet anbieten müssen. Dazu zählen Informationen über das Lokal, das Ambiente und gegebenenfalls ein System für Tischreservierungen. Alles über diesem Basis-Angebot hinaus sind für Herrn Niemeyer zusätzliche Leistungen um eine bessere Resonanz der Gäste zu bekommen.

    Wir teilen Herrn Niemeyers Meinung soweit, dass die Gastronomen, ab einem bestimmten Niveau, ein Basis-Angebot im Internet anbieten müssen, um überhaupt auf dem Markt bestehen zu können. Weitere Aktivitäten, wie Bloggen, Social Media und Bewertungsportale bieten weitere Möglichkeiten um neue Gäste zu gewinnen und Gästekontakt zu pflegen. Herr Niemeyer geht aber nicht auf die Risiken und Kosten ein, die mit den zusätzlichen Leistungen verbunden sind.
    Die Internetpresents muss durch eigene oder externe Mitarbeiter erstellt, gepflegt und aktualisiert werden. Das erzeugt zusätzliche Kosten.
    Durch schlechte oder nicht vertrauenswürdige Bewertungen kann sich daraus ein Nachteil entwickeln und die Kosten dafür rentieren sich nicht mehr.

  3. Jahns 2. November 2011 um 22:56 #

    grundsätzlich ist diese These richtig, aber nur einseitig beschrieben. Kein Unternehmen kommt heute noch um das Thema Onlinepräsenz drum rum. Wer da meint Kosten mit zu sparen, der irrt!!! Wer in Google nicht auftaucht durch „SEO“ optimierte Websiten, den gibt es nicht mehr auf dem Markt. Das klingt arrogant aber so ist der Markt. Auch das Thema Reputation ist das selbe. Wenn ich als Unternehmen das Thema nicht in aktiv in die Hand nehme, dann machen es meine Kunden alleine. Die sind aber brutal ehrlich und direkt und nehmen kein Blatt vor dem Mund. Sowohl positiv als auch negativ. Das hat dann natürlich hohe Auswirkungen auf die Conversion des Unternehmens, bzw. des Umsatzes. Ein Unternehmen was heute zu Tage noch glaubt, die User seien nicht „mündig“ der irrt ganz gewaltig. Die Kunden machen es schonungslos, und auf Portalen die das Unternehmen noch nicht mal kennt. Von daher MUSS ein professsionelles Unternehmen natürlich proaktiv mit Onlinereputation strategisch umgehen. Der Kunde prägt heut zu Tage die Marke und darüber auch die Kontrolle, das Unternehmen seit Social Media schon lange nicht mehr

  4. Ingmar 4. November 2011 um 14:46 #

    Lehrreicher Artikel. Bereichernd, wenn man sowas auch mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann.

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