Azubis bloggen…

17 Sep

Gastkontakt, Berichtsheft oder doch Werbung?!

Ein Ausbildungsbetrieb in Bremen lässt Azubis auf der Homepage des Hotels ein Azubitagbuch bloggen….

Azubi Tagebuch

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11 Antworten zu “Azubis bloggen…”

  1. fsch229 10. Oktober 2011 um 13:07 #

    Ansich ist find ich ist es nicht gut das jeder sehen kann was man den Tag gemacht und eigentlich geht es ja auch keinen was an auser dem Chef.
    Ich denke auch das die Azubis da ausgenutzt werden um Aufmerksamkeit zu erregen man sollte es so machen das man nur mit einem Passwort zugriff auf die Berichte hat
    und dieses Passwort nur der Ausbilder hat oder andere leitende Personen im Betrieb.
    Wenn dieses geschehen sollte wäre es eine gute Sache.

    • michelleg11 16. Oktober 2011 um 19:32 #

      Ich stimme dir voll und ganz zu. Ich finde die Berichte der Auszubildenden haben nichts auf der Homepage des Hotels zu suchen.
      Man kann diese Berichte ja gerne online stellen, allerdings so, dass nur der Betrieb darauf zugreifen kann.
      Der Wahrheitsgehalt dieser Berichte ist in meinen Augen eher fragwürdig, denn was tut man nicht alles für ein gutes Image.

  2. M. Hartmann 16. Oktober 2011 um 20:19 #

    Guten Abend! Ich finde euren blog recht interessant – auch wenn er scheinbar noch ganz am Anfang steht! Allerdings muss ich euch mal etwas entgegensetzten, denn es sieht so aus als hättet ihr euch den Azubiblog nicht richtig angeschaut!? Also kurz zur Info: die Auszubildenden bloggen dort freiwillig, das sind nicht die “echten” Berichte aus dem Berichtsheft und ersetzen dieses auch nicht! Die Glaubwürdigkeit kann man immer in Frage stellen – so auch hier! Jedoch ist es auch eine Möglichkeit Transparenz zu erzeugen. Mein persönlicher Eindruck ist eher, dass die Auszubildenden sich durch ihre eigenen Einträge als wichtig empfinden und sich so ganz anders mit dem Betrieb identifizieren können.

    Viel Spaß weiterhin
    M. Hartmann

  3. chulo91 26. Oktober 2011 um 12:42 #

    Ich bin der Meinung das es in diesem Fall in Ordnung ist, solange die Azubis freiwillig bloggen. Denn es macht ja keinen Sinn jemanden zu sagen er muß jetzt bloggen was er heute so getan hat.. Das sollte jeder für sich selbst entscheiden und nicht Teil der Ausbildung sein, da es ja im Ganzen nichts mit dem Beruf zu tun hat.
    Ich finde es aber für ein Unternehmen völlig ligitim ob es die Mitarbeiter bloggen lässt um transparenter zu sein oder nicht.

  4. jenny2006g11 26. Oktober 2011 um 12:45 #

    Wir (Darja,jenny,maja,sarah) sind der Meinung das ein Azubi Tagebuch in einem Blog nichts zu suchen hat, jedenfalls keine Hotelfach Azubi!!
    Das ist doch alles fake, keiner hat nach 12 stunden arbeit noch lust sich an den PC zu setzten und über die Arbeit zu bloggen!!!Außerdem sind wir der Meinung das dies alles zu privat ist auf einer Hotelhomepage hat sowas nichts zu suchen. Andererseits können Bewerber sich schon ein Bild vom Hotel machen.( trotzdem ist das meiste fake, weil niemand irgendwas schlechtes über das Hotel schreiben würde)

  5. duba1988 26. Oktober 2011 um 12:58 #

    Ich finde es schrecklich! Was geht es jemanden etwas an, was ich an meinem tag mache ? Das ist pure spionage..Man sucht quasi nach fehlern von anderen! Nur um denen später etwas reinzudrücken..
    Die azubis tun mir leit, die sind denen völlig ausgeliefert und der “Roman..” ist ja gut dabei.

  6. biankabitter 26. Oktober 2011 um 12:58 #

    Wir (Michelle, Bianka) sind der Meinung, dass es positive sowie auch negative Aspekte gibt.
    Positiv ist es, dass die Ausbilder in einem gewissen Maß für eine bessere Ausbildung sorgen sollten, da sonst ein Azubi auch etwas negatives schreiben kann. Wiederrum kann es kostenlose Werbung für ein Hotel sein. So wie Jenny und co es schon erwähnt haben kann es gut für neue Mitarbeiter sein, sich ein Bild über das Hotel zu machen.
    Negativ ist auf diesem Block, dass einige Dinge nichts mit der Ausbildung zu tun haben und die Aussagen oft zu persönlich sind (Allergie). Deshalb sollte man diesen Block auf Hotelmitarbeiter einschrenken oder versuchen sachliche Aussagen zu schreiben.
    Außerdem könnte man einem nichtschreibenden Auzubi vorwerfen, dass er sich nicht mit dem Hotel identifiziert und kein Interesse zeigt.
    Somit glauben wir, dass die Komentare oft nicht ganz freiwillig sind.

  7. niko2663 26. Oktober 2011 um 13:15 #

    Meiner Meinung nach ist dieses Online-Tagebuch genzlich falsch.
    Denn die Informtionen die dort nach außen getragen werden haben in der Öffentlichkeit nicht zu suchen und gehen auch niemanden etwas an.
    Vlt machen die Azubis dieses Tagebuch “freiwillig” dennoch wird der besitzer bzw. der Vorgesetze irgentwo seine Finger im Spiel haben und seinen Nutzen daraus schlagen wollen.

  8. Jahns 1. November 2011 um 23:59 #

    Ich kann einige Statements der Vorgänger durchaus “menschlich” gesehen nachvollziehen. Einige jedoch gar nicht. Und genau da liegt die Wurzel des Übels. Das Berichtsheft ist nicht zu verwechseln mit dem der IHK. Es ist eher genau das was vielen Hotels bzw. vielen Unternehmen fehlt, und das ist Identifikation des Mitarbeiters mit dem Unternehmen. Diese Einstellung kann man als Unternehmen sich nicht “erkaufen”, sondern funktioniert rein nur über einen systemischen Ansatz. Ich kenne das Haus mittlerweile seit Jahren sehr gut, da wir in einem beruflichen und kollegialen Austausch sind. Ich habe selbst schon Gespräche im Hotel unter Azubis mitbekommen, die mich – positiv- sehr nachdenklich gemacht haben. Es ging um Feedbackgespräche zwischen Kollegen auf einem Niveu was ich in meinem 25 jährigen Berufsleben in diese Qualität selten mitbekommen habe. Es war extrem beeindruckend wie professionell das Gespräch abgewickelt wurde von beiden Seiten. Das war kein “Fake” weil die völlig abseits von Gästen saßen.

    Natürlich sollte man Grenzen ziehen auch auf einem Blog, was nicht immer so leicht ist, zwischen privatem und beruflichem, das finde ich angebracht. Was jedoch hier passiert ist ein Lernprozess in Sachen Onlinereputation. Das dient natürlich auch der “Marke” des Hotels, aber in erster Linie interessiert doch allen die Person dahinter, die etwas geschrieben hat. Es geht rein um Wahrnehmung und weniger um das andere. Unterm Strich profitieren aber das Unternehmen und die Mitarbeiter davon. Die Mitarbeiter bauen sich auch einen eigenen Ruf auf im Web, was im Markt gehört und gesehen wird. Und bye the way…. Unsere Studierenden bloggen auch freiwillig und werden von uns auch nicht gezwungen dazu…)) Und wer es noch immer nicht glauben kann oder will: ja es gibt die Mitarbeiter die einfach nur Spass haben, an dem was Sie tun!!! Mein Spruch dazu: “Love it or change it or do it yourself”….

    • Jahns 2. November 2011 um 00:01 #

      Ergänzung dazu… Wir sprechen über Fake und Onlinereputation…. Muss gerade etwas zynisch schmunzeln. Ein Kommentar der nicht sofort freigeschaltet wird, hat doch auch eine gewisse Wirkung. Woher sollen andere das glauben, das dies alles hier noch ehrlich ist??? Wollte das nur mal erwähnen!

  9. Eric Horster 2. November 2011 um 22:29 #

    Was sagen eigentlich die Betreiber oder Lehrenden dieser Schule dazu? Wäre mal schön von der Seite nen Statement zu bekommen.

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